Eigenständigkeitserklärungen
Die Vorlagen dienen als Orientierungshilfe beim Ausfüllen der Eigenständigkeitserklärungen.
Eigenständigkeitserklärungen schaffen Transparenz über Quellen, Tools und Arbeitsweisen.
So bleibt wissenschaftliche Qualität auch im KI-Zeitalter gesichert.
Die Muster-Eigenständigkeitserklärungen der FH JOANNEUM sind ein hilfreiches Dokument für alle Studierenden, die wissenschaftliche Arbeiten verfassen. Es macht transparent, welche Anforderungen an eine saubere, verantwortungsvolle und eigenständige Erstellung akademischer Leistungen gestellt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem korrekten Umgang mit Quellen, auf wissenschaftlicher Integrität und auf der klaren Kennzeichnung von Hilfsmitteln – inklusive KI-Tools.
Studierende bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass sie ihre Arbeit eigenständig verfasst, alle fremden Inhalte korrekt zitiert und keine unerlaubten Hilfsmittel verwendet haben. Besonders relevant im KI-Kontext: Die Erklärung verlangt ausdrücklich, dass der Einsatz von generativen KI-Systemen – etwa ChatGPT, Übersetzungs- oder Paraphrasing-Tools – transparent offengelegt wird. Wenn KI-gestützte Inhalte in einer Arbeit vorkommen, müssen sie eindeutig gekennzeichnet und in einem eigenen Verzeichnis dokumentiert werden.
Damit schafft die Erklärung Klarheit im Umgang mit neuen Technologien und setzt einen fairen Rahmen für alle. Sie schützt wissenschaftliche Redlichkeit, verhindert Plagiate und unterstreicht die Verantwortung jeder einzelnen Person, KI sinnvoll und nachvollziehbar einzusetzen. Gleichzeitig dient sie als Orientierungshilfe für Lehrende, um die Bewertung von Arbeiten nachvollziehbar zu gestalten.
Die FH JOANNEUM weist außerdem darauf hin, dass wissenschaftliches Fehlverhalten – einschließlich verschleierter KI-Nutzung – schwerwiegende Konsequenzen haben kann: von einer negativen Beurteilung bis zur Aberkennung eines akademischen Grades. Durch die Erklärung wird somit nicht nur das Verfahren formal geregelt, sondern auch die Bedeutung guter wissenschaftlicher Praxis betont.
Für Studierende bietet das Dokument eine klare Leitlinie: KI darf genutzt werden, aber nur transparent, verantwortungsvoll und in Einklang mit wissenschaftlichen Standards. Damit wird Lernen nicht ersetzt, sondern unterstützt – und die Qualität akademischer Arbeiten bleibt nachvollziehbar gewährleistet.


