
KI in der Hochschullehre – Analyse von Studierendenarbeiten mit Claude und NotebookLM
18 November | 14:30 ‒ 17:30
Praktischer Einsatz großer Sprachmodelle in Betreuung, Feedback und Beurteilung
Wie können KI-Tools sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden, um Studierendenarbeiten zu analysieren, Feedback zu geben und Beurteilungsprozesse zu unterstützen? Dieser Workshop zeigt anhand konkreter Werkzeuge – insbesondere Claude und NotebookLM – wie Lehrende diese Möglichkeiten praktisch nutzen können, ohne dabei Qualität, Fairness und wissenschaftliche Integrität aus dem Blick zu verlieren.

Inhalt
- Grundlagen: Was können große Sprachmodelle (LLMs) – und was nicht?
- Claude als Analyse-Tool: Texte verstehen, strukturieren, kommentieren
- NotebookLM: Dokumente durchsuchen, zusammenfassen und vergleichen
- Praktische Workflows: Von der Abgabe zur strukturierten Rückmeldung
- Qualitätssicherung: Halluzinationen erkennen, Ergebnisse prüfen
- Ethik und Recht: Datenschutz, Transparenzpflichten, EU AI Act
Ziele & Nutzen
- Konkrete KI-gestützte Workflows für die Analyse von Studierendenarbeiten kennenlernen
- Claude und NotebookLM gezielt und kritisch einsetzen können
- Zeitaufwand bei Feedback und Beurteilung reduzieren – ohne Qualitätsverlust
- Typische Fehlerquellen und Risiken im KI-Einsatz erkennen und vermeiden
- Eigene Praxis reflektieren und ethisch fundierte Entscheidungen treffen
Methodik
Live-Demonstrationen mit Claude und NotebookLM, angeleitete Praxisübungen mit eigenen oder Beispiel-Dokumenten, Gruppenreflexion und moderierte Diskussion.
Voraussetzung für die Teilnahme:
Laptop oder Tablet erforderlich; stabiler Internetzugang.
Ein kostenloser Zugang zu Claude.ai und NotebookLM wird empfohlen – Einrichtung kann vorab oder zu Beginn des Workshops erfolgen. Keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.
Referent

Mag. Dr. Rupert Beinhauer ist Lehrender an der FH JOANNEUM im Bereich „Research Methods & Statistics“. Sein Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Einsatz von KI-Werkzeugen in Lehre und Forschung – insbesondere bei der Analyse und Beurteilung von Studierendenarbeiten. Er arbeitet aktiv mit Tools wie Claude (Anthropic) und NotebookLM (Google) und zeigt im Workshop, wie diese Werkzeuge konkret und verantwortungsvoll im Hochschulalltag eingesetzt werden können.

