
Lernen trotz oder mit KI?
4 November | 9:00 ‒ 13:00
Wo KI sinnvoll ist – und wo sie dem Lernen schadet
Stehen traditionelle Lernprozesse vor dem Aus, jetzt wo generative KI-Tools die Bildungslandschaft verändern? Wie können wir sicherstellen, dass Studierende tiefgreifend lernen und welche kognitiven Ebenen dürfen nicht durch KI ersetzt werden?

Inhalt
Ohne breites Grundlagenwissen kann man KI-gestützte Tools auch in Zukunft nicht professionell nutzen, weil man etwa die Antworten nicht einschätzen kann (sinnvoll, korrekt, vollständig). Man kann also auch auf Antworten hereinfallen. Gleichzeitig wird neben kritischem Denken auch in Zukunft weiterhin die mentale Auseinandersetzung mit Themen im Zentrum des Lernprozesses stehen.
In welchen Phasen eines Lernprozesses ist KI nicht sinnvoll, weil es das Lernen wegnimmt? Was bedeutet aktives Lernen derzeit und in Zukunft? Welche Rolle wird kritisches Denken in Zukunft haben? Wie gehen wir mit dem Motivationsproblem um, dass Studierende manche Tätigkeiten nicht mehr als sinnvoll erachten?
Folgende Themen werden im Workshop behandelt:
- Aufklärungsgespräch zu KI
- Informationsgenerierung, Informationskompetenz
- Entscheidungshilfen für Lehrende und Studierende
- Deskilling, Reskilling
Ziele & Nutzen
Nach dem Workshop sind Sie in der Lage:
- Aufgaben durchzuführen, um mit Studierenden den Umgang mit KI zu diskutieren (Informationskompetenz)
- Aufgaben zu generieren, die Studierende durchführen, obwohl es eine KI-gestützte Software auch könnte
- zu skizzieren, wie sich Lernstrategien in Zukunft verändern werden
- zu erklären, welche kognitiven Ebenen nicht durch KI ersetzt werden dürfen, da Tiefenlernen sonst verhindert wird
Methodik
- Interaktiver Vortragsteil
- Diskussionen in Kleingruppen
- Plenare Diskussionen
- Sie erhalten rechtzeitig vor dem Termin den Zugang zu einem Moodle Kurs, in dem Unterlagen und Aufgaben zur Verfügung gestellt werden.
Referentin

MMag. Dr. Olivia Vrabl ist eine renommierte Didaktikerin, deren Expertise in mehreren europäischen Ländern gefragt ist. Ihr Fokus liegt auf der Konzeption von Lehrveranstaltungen, Methodik und Assessment sowie Feed Forward. Sie lehrt, forscht und entwickelt eigene Konzepte zu Didaktik und Methodik als Wissenschaftlerin und kooperiert mit diversen Institutionen, vom klassischen Bildungsbereich bis zur Baubranche.
Früh übt sich, wer Meisterin werden will: Ihre Leidenschaft für das Lehren hat sie schon in jungen Jahren entdeckt und sie lehrt daher seit mittlerweile über 30 Jahren.
Ausgewählte Unterlagen und Publikationen zur Trainerin finden Sie hier.

